A
► Abschreibung
Abschreibung ist der Wertverlust von Vermögen durch Alterung oder Verschleiß. Auch durch einen Unfallschaden oder einen anderweitigen Preisverfall kann der Wertverlust eintreten.
► Abtretung
Eine Abtretung nennt man den Übertrag einer Forderung von einem Gläubiger auf einen
anderen Gläubiger, der dadurch neuer Gläubiger der Forderung wird.
► Annuität (Enddarlehen)
Die Annuität bezeichnet eine regelmäßige jährliche Zahlung, die sich aus Zins und Tilgung
zusammensetzt. Bei einem Annuitätendarlehen verändert sich mit fortschreitender Tilgung das
Verhältnis von Zins- und Darlehensanteil. Die Höhe der regelmäßigen Belastung bleibt dabei unverändert.
► Auflassung
Als Auflassung bezeichnet man die notwendige Erklärung von Verkäufer und Käufer eines Flurstücks.
Diese Erklärung muss von beiden Parteien vor einem Notar abgegeben werden. Dazu müssen
beide Parteien anwesend sein.
► Auflassungsvormerkung
Eine Auflassungsvormerkung nennt man eine Eintragung im Grundbuch, die einen zukünftigen Eigentumswechsel eines Flurstücks vormerkt. Derjenige, zu dessen Gunsten die Vormerkung
eingetragen wurde, hat einen Anspruch auf den Erwerb des Flurstücks.
B
► Bankvorausdarlehen
Das Bankvorausdarlehen ist ein Kredit, der aufgrund eines vorhandenen Bausparvetrages bewilligt wird.
Die Höhe entspricht dem Bausparvetrag. Kommt der Bausparvertrag zur Zuteilung, wird das Bankvorausdarlehen mit der Bausparsumme abgelöst.
► Baubeschreibung
Die Baubeschreibung oder auch Bauleistungsbeschreibung benennt detailliert die Leistung, zu die
sich der Bauträger verpflichtet. Hierbei werden die angewendeten Techniken und die Materialien,
die beim Bauvorhaben eingesetzt werden, beschrieben.
► Baugenehmigung
Die Baugenehmigung ist der positive Bescheid der zuständigen Bauaufsichtsbehörde auf einen
Bauantrag hin. Eine Baugenehmigung ist gebührenpflichtig und zeitlich befristet. Eine Beantragung
einer Baugenehmigung ist für Neubauten Pflicht, kann jedoch auch für An- und Umbauten oder Nutzungsänderungen erforderlich sein. Die Regelungen dazu sind in jedem Bundesland verschieden.
► Bauspardarlehen
Ein Bauspardarlehen ist ein für wohnwirtschaftliche Massnahmen gewährtes Darlehen, dessen
Anspruch durch den Abschluss und die im Vertrag beschriebene Ansparung eines Bausparvertrages entstanden ist.
► Belastung
Wird ein Kredit beantragt, prüft das kreditgebende Institut, ob die zu erwartende Darlehensrate bei
den zu erwartenden Verpflichtungen zum Lebensunterhalt getragen werden kann. Diese ergeben
sich aus Werten wie der Familiengröße, des zu erwartenden monatlichen Einkommens u.a.
► Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze wird prozentual ausgedrückt und gibt an bis zu welcher Grenze Kreditinstitute Immobilien finanzieren. Die Beleihungsgrenze für erststellige Hypothekendarlehen liegt in der
Regel bei 60-80 % des Beleihungswertes, Versicherungsgesellschaften dagegen finanzieren oft nur
bis zu einer Beleihungsgrenze von 40-50%.
► Beleihungsobjekt
Beleihungsobjekte sind Sicherheiten in Form von unbebauten Grundstücken, Hausgrundstücken, Wohnungseigentum oder Erbbaurechten für Wohnhäuser.
► Beleihungswert
Der Beleihungswert ist der Wert eines Grundstücks oder einer Immobilie, der mit hoher Wahr-
scheinlichkeit erwartet und zu jedem beliebigen Zeitpunkt durch Verkauf realisiert werden kann.
Der Beleihungswert bildet die Obergrenze der Darlehenshöhe, die der Darlehensgeber
aufgrund gesetzlicher Vorschriften bzw. interner Vorgaben gewähren darf.
► Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen werden dem Kreditnehmer berechnet, wenn der nicht innerhalb einer
bestimmten Frist das bewilligte Darlehen in Anspruch nimmt.
► Bewirtschaftungskosten
Die Bewirtschaftungskosten bezeichnen die Kosten, z.B. Heizkosten, Grundsteuer und Versicherungs-
beiträge, die für den laufenden Betrieb und Unterhalt einer Immobilie fällig werden. Sie sind
abzugrenzen von den Instandhaltungskosten. Bewirtschaftungskosten können in der Regel auf den
Mieter umgelegt werden.
► Bonität
Die Bonität ist mit der Kreditwürdigkeit eines Kunden gleichzusetzen. Bei der Einschätzung der
Bonität werden zum einen die regelmäßigen Einkünfte den Lebenserhaltungskosten gegenübergestellt
und zum anderen das bisherige Verhalten bei vergangenen Verpflichtungen überprüft.
Die Bonitätsprüfung ist auch im Interesse des Kunden, um einer Überschuldung vorzubeugen.
► Bürgschaft
Die Bürgschaft ist die Verpflichtung des Bürgen gegenüber dem Gläubiger eines Dritten im Falle
der Nichterfüllung der Zahlungsverpflichtung aus einem Darlehen, für diese einzutreten.
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D
► Disagio/Damnum
Das Disagio, oder auch Damnum genannt, ist die Summe, die vom Nennwert des Darlehens vor der Auszahlung abgezogen wird. Dieser Abzug sind vorausgezahlte Zinsen, durch die die Summe der monatlichen Rate geringer werden kann. Dadurch kann das Disagio steuerlich geltend gemacht werden.
► Darlehen Ein Darlehen ist ein Geldbetrag, der vom Darlehensgeber dem Darlehensnehmer in einer festgelegten Höhe überlassen wird. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, das Darlehen sowie einen festgelegten Zins zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück zu zahlen.
► Darlehensvertrag
Ein Darlehensvertrag ist ein Vertrag über die Gewährung und die Rückzahlung eines Darlehens.
In diesem Vertrag wird geregelt, dass der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer gegenüber verpflichtet ist, eine bestimmte Geldsumme zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen und der Darlehensnehmer wiederum verpflichtet ist, die Darlehenssumme nebst Zinsen zu einem Zeitpunkt
dem Darlehensgeber zurückzahlen muss.
E
► Effektivzins
Effektivzins ist die Basis für den Vergleich von Darlehensangeboten mit gleicher Zinsfestschreibungsdauer.
► Eigenkapital
Um eine Immobilie zu finanzieren muss ein bestimmter Anteil des für den Erwerb der Immobilie
notwendigen Kapitals in Form von Eigenkapital erbracht werden. Dies können Geld-, Sach-
oder auch Eigenleistungen sein.
► Eigenleistung
Um das notwendige Kapital zum Bau bzw. Erwerben einer Immobilie zu minimieren,
kann der Bauherr eine Eigenleistung erbringen. Eigenleistungen (umgangssprachlich auch
Muskelhypothek genannt) sind Arbeitsleitungen, die persönlich erbracht werden können.
► Eigennutzung
Von Eigennutzung spricht man, wenn der Zweck der Immobilie zur eigenen Nutzung vorgesehen ist.
► Einkommensnachweis
Bei einer Kreditvergabe weist der Kreditnehmer mittels des Einkommensnachweises sein Gesamteinkommen nach, durch das die monatliche Belastung errechnet werden kann. Das sind zum Beispiel Verdienstbescheinigungen, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Einkommenssteuerbescheide.
► Erbbaurecht
Das Erbbaurecht ist das Recht, auf einem fremden Grundstück gegen Zahlung einer Pacht
ein Bauwerk zu errichten. Erbbaurechte werden in der Regel von Kirchen oder Kommunen eingeräumt.
F
► Forward-Darlehen
Diese Art von Kredit ist im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen eine Möglichkeit,
sich vor Auslaufen der Zinsbindungsfrist einen günstigen Zins für das Anschlussdarlehen zu sichern,
vor allem dann, wenn in der Zukunft mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, aber eine Komplettablösung derzeit aufgrund der Vertragsbedingungen nicht möglich ist. Banken, die ein Forward-Darlehen anbieten, machen das mittlerweile schon für Immobilienkredite, deren Zinsbindung erst in den kommenden
drei bis fünf Jahren endet. Für die Kreditbeantragung muss der Kunde bei der neuen Bank alle Unterlagen des Objektes, welches finanziert werden soll einreichen und Angaben zu seinen persönlichen Verhältnissen machen. Für das Forward-Darlehen muss ein geringer Zinsaufschlag gezahlt werden, dessen Höhe
sich danach richtet, wie lange das Darlehen vorab gesichert wird. Wenn die Zinsbindung
des alten Darlehens ausläuft, ist es rechtzeitig zu kündigen.
► Freistellungserklärung
Bei dem Bau von Eigentumswohnungen durch einen Bauträger sichert sich dessen Bank meist
durch eine Globalgrundschuld an allen Eigentumswohnungen ab. Werden einzelne Eigentumswohnungen bereits in der Bauphase verkauft, so muss der Käufer oftmals schon vor der Fertigstellung erste Teilzahlungen auf den Verkaufspreis leisten. Die Makler- und Bauträgerverordnung (=MaBV) verpflichtet
den Bauträger jedoch, Teilzahlungen nur dann entgegenzunehmen, wenn durch eine Freistellungserklärung der Bank des Bauträgers garantiert ist, dass die gekaufte Eigentumswohnung nach Begleichung des
vollen Kaufpreises von der Globalbelastung freigestellt wird. Einige Banken zahlen zugesagte Darlehen
erst nach Löschung der Globalgrundschuld aus, sodass für diese Fälle eine Zwischenfinanzierung
notwendig werden kann.
► Fremdkapital
Fremdkapital sind die Mittel einer Finanzierung, die nach allgemeinen schuldrechtlichen Regeln
kündbar und befristet, dritten (z.B. Banken) zur Verfügung gestellt werden.
G
► Geldbeschaffungskosten
Die Geldbeschaffungskosten sind die Kosten, die bei der Beschaffung von Fremdkapital anfallen.
(z.B. Bearbeitungskosten, Vermittlerprovisionen)
► Grundbuch
Das Grundbuch ist ein amtlich öffentliches Verzeichnis, was vom Grundbuchamt geführt wird.
Hier sind die Eigentumsverhältnisse von Grundstücken sowie die Rechte und die darauf liegenden Belastungen eingetragen.
► Grundbuchauszug
Der Grundbuchauszug ist eine Abschrift aller Eintragungen im Grundbuch eines einzelnen
Grundstückes, welches alle darauf lastenden Rechte und Pflichten dokumentiert.
► Grundschuld
Die Grundschuld wird regelmäßig als Kreditsicherheit verwendet. Sie begründet das Recht,
die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages aus einer Sicherheit zu fordern.
► Grundschuldbestellung/Grundbuchbestellung
Eine Grundschuldbestellung ist die Zustimmung des Eigentümes eines Grundstücks, die es
dem zukünftigen Eigentümer erlaubt, durch eine Grundschuld ein Darlehen durch den
Eintrag im Grundbuch abzusichern.
► Grundsteuer
Die Grundsteuer ist eine Steuer, die von Gemeinden und Städten auf das Eigentum von
Grundstücken und deren Bebauung erhoben wird.
H
► Herstellungskosten
Die Herstellungskosten sind die Kosten, die durch den Bau oder Erwerb von Immobilien
direkt fällig werden. Hierzu gehören unter anderem die Baukosten, die Erschließungskosten oder
die Baunebenkosten. Die Herstellungskosten sind von den Instandhaltungskosten zu trennen.
► Hypothek
Die Hypothek ist das grundbuchrechtlich abgesicherte Recht eines Gläubigers im Falle
einer etwaigen Zwangsversteigerung vorrangig vor anderen Gläubigern bedient zu werden.
I
► Immobilie
Eine Immobilie ist ein Grundstück inklusive der darauf sich befindenden Gebäude.
K
► Kataster(amt)
Im Katasteramt wird ein Liegenschaftsverzeichnis geführt, in dem alle Grundstücke einer Gemeinde,
deren Lage, Größe und Nutzungsart beschrieben werden.
► Konditionen
Die Konditionen legen die Bedingungen fest, zu denen der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer
das Darlehen gewährt.
► Kredit für Wiederaufbau (KfW)
Staatliche Fördermaßnahmen die über die Bank für Wiederaufbau organisiert werden.
L
► Laufzeit
Die Laufzeit ist der Zeitraum von der Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens.
M
► Modernisierung
Unter Modernisierung versteht man bauliche Massnahmen, die den Wert einer Immobilie steigern.
N
► Nachrangdarlehen
Eine Nachrangfinanzierung ist eine Finanzierung, die im Grundbuch an nachrangiger Stelle
eingetragen wird, so dass sie im etwaigen Falle einer Zwangsvollstreckung auch nachrangig bedient wird.
Die Rangfolge der Eintragung im Grundbuch wirkt sich auf den Zinssatz des Darlehens aus.
► Nachrangfinanzierung
Eine Nachrangfinanzierung ist eine Finanzierung, die im Grundbuch an nachrangiger Stelle
eingetragen wird, so dass sie im etwaigen Falle einer Zwangsvollstreckung auch nachrangig bedient wird.
Die Rangfolge der Eintragung im Grundbuch wirkt sich auf den Zinssatz des Darlehens aus.
► Nichtabnahmeentschädigung
Die Nichtabnahmeentschädigung ist die Entschädigung an den Darlehensgeber, wenn das bereitgestellte Darlehen nicht abgenommen wird, da dem kreditgebenden Institut bereits im Vorfeld für die Beschaffung
und Bereitstellung Kosten entstanden sind.
► Nominalbetrag
Der Nominalbetrag eines Darlehens setzt sich aus der Auszahlungssumme sowie dem Anteil
des Darlehens zusammen, der nicht ausgezahlt wird, z.B. Disagio oder Gebühren.
► Nominalzins
Der Nominalzins ist der im Darlehensvertrag vereinbarte Zinssatz.
► Notaranderkonto
Ein Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto, auf dem die Gelder treuhänderisch verwahrt werden,
die bei der Auflassung des Grundstücks zur Auszahlung durch den Notar an den Verkäufer kommen.
► Notarbestätigung
In der Notarbestätigung erklärt der Notar gegenüber einem Kreditinstitut, dass der rangrichtigen
Eintragung einer Grundschuld nichts entgegenstehen steht, womit eine Darlehensauszahlung seitens
des Kreditinstitutes ermöglicht wird.
► Notarielle Beurkundung
Grundstückskaufverträge erfordern nach dem deutschen Gesetz eine notarielle Beurkundung.
Erfolgt diese nicht, erlangt der Kaufvertrag keine Rechtsgültigkeit.
O
► Öffentliche Förderung (KFW) Siehe unter Kredite für Wiederaufbau...
P
► Privatdarlehen
Ein Privatdarlehen bezeichnet einen Kredit, der zwischen Privatpersonen vergeben wird. Dies lohnt sich speziell für Personen die schnelle finanzielle Unterstützung benötigen oder auf Grund mangelnder Bonität keinen Kredit mehr von einer Bank erhalten würden. Aus dieser Notlage heraus neigen viele Kreditnehmer allerdings zu vorschnellen Abschlüssen und es kommt nicht selten vor, dass diese Notlage von Trickbetrügern ausgenutzt wird. Daher ist gerade beim Abschluss von Privatdarlehen über Annoncen
in der Zeitung oder im Internet besondere Vorsicht geboten. Denn häufig verlangen Anbieter zweifelhafter Kredite eine nicht unerhebliche Bearbeitungsgebühr, die einbehalten wird, nachdem der Antrag
abgelehnt wurde.
Als Privatdarlehen werden ebenso Kredite von Banken bezeichnet, die an Privatpersonen gegeben
werden. Die Nutzung muss hier in der Regel zu privaten Zwecken erfolgen. Die Konditionen können hier jedoch sehr stark variieren, sodass ein Vergleich mehrerer Angebote dringend erforderlich ist. Auch hier
gibt es zum Beispiel Bearbeitungsgebühren, die häufig prozentual von der Kreditsumme abhängen
und oft nicht berücksichtigt werden. Ebenso kann eine Restschuldversicherung vorgeschrieben werden.
Der Begriff „Privatdarlehen“ hat also keine einheitliche Definition, sondern bezeichnet sowohl
einen Kredit zwischen zwei Privatpersonen, als auch einen Kredit einer Bank zu einer
nicht-gewerblichen Nutzung.
► Prolongationen
Eine Prolongation beschreibt allgemein den Zustand einer Verlängerung.Insbesondere wird der Begriff im Zusammenhang mit der Verlängerung eines aus der Zinsbindung kommenden Darlehens, so genannte Anschlussfinanzierung, verwendet. Im Gegensatz zur Umschuldung werden hier die Zinsen lediglich neu angepasst. Ein Wechsel des Darlehensgebers findet nicht statt.
R
► Restschuld
Restschuld ist die Summe des Darlehens, die die die Höhe des noch nicht zurückgezahlten
Anteils des Darlehens zu einem bestimmten Zeitpunkt bezeichnet.
► Rückgewähransprüche
Hat ein Grundstückseigentümer, die mit einer Grundschuld abgesicherten Verpflichtungen
(z.B. durch Rückzahlung eines Kredites) erfüllt, so erwirbt er gegenüber der Bank einen Anspruch
auf Übertragung oder Löschung der Grundschuld. Oft lassen sich Gläubiger nachrangiger
Grundschuldrechte vom Grundstückseigentümer die Rückgewähransprüche.
S
► SCHUFA
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherheit ist eine Gemeinschaftseinrichtung
der deutschen Kreditinstitute und anderer kreditgebender Wirtschaftinstitute, die ihren Vertragspartnern Daten zur Beurteilung der Bonität eines Kreditnehmers zur Verfügung stellt.
► Sicherheit
Als Sicherheit werden Güter oder Immobilien bezeichnet, die für den Fall der Zahlungsunfähigkeit
des Darlehensnehmers zur Begleichung der Schuld herangezogen werden können.
► Steuermodell
Ein Immobilienerwerb mit dem Ziel einer Steuerersparnis neben der Sachwertentwicklung.
Die Immobilie wird ist fremdvermietet, d. h. eine eigene Nutzung ist nicht gegeben.
T
► Tilgung
Als Tilgung versteht man die regelmäßigen Zahlungen eines Darlehensnehmers
zur Rückführung des Darlehens. Die Tilgung wird im Tilgungsplan festgelegt.
► Tilgungsaussetzung
Eine Tilgungsaussetzung bedeutet, dass der Darlehensnehmer für eine gewisse Zeit
lediglich die fälligen Zinsen bezahlt.
► Tilgungsplan
Im Tilgungsplan werden die monatlich fälligen Raten mit den darin erhaltenen Zinsen-
und Tilgungsanteilen vereinbart.
► Treuhandauszahlung
Treuhandauszahlungen sind die Auszahlungen eines Treuhänders (z.B. Notar) die bei Erfüllung
der Auflagen vorgenommen werden.
U
► Umschuldung
Unter einer Umschuldung versteht man die Ablösung eines bestehenden Darlehens
durch die Aufnahme eines neuen Darlehens.
V
► Variabler Zins
Ein variabler Zins wird durch eine Zinsgleitklausel bzw. Zinsanpassungsklausel im Darlehensvertrag vereinbart. Der Darlehensgeber ist hier jederzeit berechtigt, den Zinssatz an das aktuelle Zinsniveau
des Kapitalmarktes anzupassen.
► Verkehrswert
Der Verkehrswert bezeichnet den am Markt erzielbaren Verkaufswert einer Immobilie.
► Vermögenswirksame Leistungen
Vermögenswirksame Leistungen sind durch den Arbeitgeber zu zahlende Leistungen, die im
jeweilig gültigen Tarifvertag oder Arbeitsvertrag festgelegt sind. Der Arbeitnehmer hat einen Eigenanteil
zu leisten, der vom Staat mit der Arbeitnehmersparzulage gefördert wird. Die Zahlungen des Arbeitgebers werden direkt an die Einrichtungen (Bausparkassen, Kreditinstitute oder Versicherungsanstalten) bezahlt.
► Vorfälligkeitsentschädigung
Die Vorfälligkeitsentschädigung muss der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber bei einer
vorzeitigen Ablösung des Darlehens zahlen. Sie gilt als Entschädigung für Verluste des Kreditgebers,
die durch die Ablösung entstehen.
W
► Werbungskosten
Werbungskosten sind die Kosten die zur Erwerbung, Sicherung und Einhaltung der Einnahmen anfallen. Nach §9 EStG können diese Werbungskosten abgesetzt werden.
► Wertermittlung
Die Wertermittlung dient der Ermittlung des Wertes einer Immobilie zu einem beliebigen Zeitpunkt.
► Wohnfläche
Die Wohnfläche ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu Wohnzwecken dienen. Diese sind von den Nutzflächen (z.B. Keller) abzugrenzen.
Z
► Zinsen
Zinsen sind das Entgelt, die man für die Bereitstellung eines Darlehens zahlt.
► Zinsfestschreibung
Die Zinsfestschreibung bzw. Zinsbindungsfrist ist die Festlegung der Zinshöhe für ein bereitgestelltes Darlehen für einen bestimmten Zeitraum.
► Zusatzsicherheiten
Zusatzsicherheiten können Kreditinstitute zur Absicherung eines Kredits vom Kreditnehmer verlangen.
Das können z.B. Abtretungen von Ansprüchen aus einer Kapitallebensversicherung oder eine
Bürgschaft vom Arbeitgeber sein.
► Zwischenfinanzierung
Eine Zwischenfinanzierung kann einen kurzfristigen Kreditbedarf bis zur Auszahlung des
langfristigen Darlehens überbrücken.